Gedicht zur Weihnachtszeit

Sinnend geh ich durch die Gassen


Nächstenliebe auf katholisch

 
Nicht nur Kardinal Woelki sorgt dafür, dass die Kölner katholische Gemeinde rapide schrumpft. Der Vorstand der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) hat jetzt sein Scherflein dazu beigetragen.
 
Ein 56 Jahre alter obdachloser Serbe, genannt Milan, der seit über sechs Jahren auf dem Gemeindegelände an der Berrenrather Straße in Köln-Sülz gelebt hatte, hat Selbstmord begangen. Der ehemalige Zahntechniker, der, wie es heißt, wegen privater Probleme auf der Straße gelandet war, hatte seit sechs Jahren seinen Schlafplatz in einer leeren Garage unter dem Büro der KHG. Einen kleinen Garten hatte er im Innenhof angelegt. Regelmäßig übernahm er Hausmeistertätigkeiten, von der Reinigung der Außenanlagen bis zur Reparatur von Fahrrädern. Er hatte gute Kontakte zu Mitarbeitern und Studierenden.
 
Vor zwei Wochen teilte die KHG-Leitung dem Mann mit, sein „illegaler Aufenthalt“ sei für sie „nicht mehr zu verantworten“ und er habe bis zum 15. Dezember sein Quartier zu räumen. Andernfalls würde die Polizei ihn entfernen. Laut einer Sprecherin des Erzbistums hätten ihm Alternativen aufgezeigt werden sollen. Ihre Formulierung lässt vermuten, dass dies nicht geschehen ist.
 
Handelt es sich hier um das Vorgehen eines an der Börse notierten Wohnungsbaukonzerns? Eines auf Profit ausgerichteten Unternehmens? Man glaubt es kaum, aber die, die das initiiert haben, nennen sich tatsächlich Christen. So verwundert es auch nicht, dass es in der Mitteilung über den Selbstmord an die Mitarbeitenden der KHG heißt, man bitte vor allem (!) „um das Gebet für Milan“. Zynischer geht es wohl kaum. Beten. Nach dem Selbstmord. Mehr hat man nicht zu bieten. Aber beten hält weder warm, noch macht es satt, noch ersetzt es Mitgefühl.
 
Ausgerechnet jetzt, kurz vor der kältesten Jahreszeit, kurz vor Weihnachten, dem angeblichen Fest der Liebe, in dem wir feiern, dass einer heimatlosen Familie Obdach gewährt wurde in einem Stall (was ja einer Garage sinnigerweise nicht unähnlich ist), ausgerechnet jetzt wird Milan hinausgeworfen. Winter herrscht wohl auch in den Herzen dieses Vorstandes und seines Leiters, des Diakon Johannes Schmitz.
 
Sein Vorgänger Klaus Thranberend ist entsetzt und bezeichnet dieses Verhalten zu Recht als „unerträglich, unpastoral und asozial“. Es ist ein erschütternder Schlag ins Gesicht eines jeden nicht mal unbedingt christlich, sondern schlicht zu Empathie fähigen, human empfindenden und lebenden Menschen. Die Führung der sich auf juristische Korrektheit berufenden KHG scheint dies nicht so zu sehen.
 
Aber nicht nur das jetzige Verhalten ist weit entfernt von allem, was der, den diese Menschenverächter täglich auf den Knien liegend anbeten, gepredigt hat. Sechs Jahre lang – man muss es noch einmal betonen – sechs lange Jahre lang wurde dieser Mann auf dem Gelände der KHG geduldet, in einer Garage. Sechs Jahre lang hat man die Dienste dieses Mannes in Anspruch genommen, mit einer gelegentlichen Tasse Kaffee entlohnt und wohl als selbstverständliche Dankbarkeitsgeste angesehen für die christliche Großtat, ein Dach über dem Kopf zu gewähren. Wieso ist eigentlich in all den Jahren keiner dieser Bibelverehrer auf die Idee gekommen, Milan dabei zu helfen, wieder im normalen Leben Fuß zu fassen, ihm vielleicht eine Gemeindewohnung zur Verfügung zu stellen, ihm, dem man jetzt bescheinigt, ein geschickter Handwerker gewesen zu sein, einen regulären Job als Hausmeister anzubieten?
 
Dieser Selbstmord hätte schon lange vorher verhindert werden können. Nein, die KHG trägt nicht die rechtliche, aber die moralische Verantwortung für Milans Tod. In verschiedenen Medien wird fälschlicherweise von einem „tragischen“ Tod gesprochen. Er ruft Mitleid hervor und Erschütterung, er ist ungerecht und willkürlich. Aber nichts an diesem Tod ist schicksalhaft. Er ist das Ergebnis einer Entscheidung, die in vollem Bewusstsein der besonderen Umstände getroffen wurde.
 
Juristische Korrektheit war wichtiger als Empathie und Mitmenschlichkeit. Diese katholische Kirche braucht wirklich keiner mehr. Auch nicht zur Weihnachtszeit.
 

Tödliches Weihnachtsgeschenk der katholischen Kirche


 
 
 
 
 

 You want men out of society? Fine, you got it.

 
 
 
 

Koalitionsvertrag SPD/FDP/GRÜNE

 
 
 
 

 Männer, Frauen, Koalitionsvertrag

 

 
 

 Die „Sprache des Grünen Reiches“ - Big Böll is watching you

 

 

 
Liste Menschenrechtsvergehen gegen Väter

 
 
 
 

Top Ten Tabu-Themen, die unsere Medien verschweigen

 
 
 
 

 
 

Weil du mir gehörst

06.12.2021 SWR
Was tun, wenn der Streit ums Sorgerecht für das Kind zum erbitterten Kampf zwischen Mutter und Vater wird? Drama mit Felix Klare als entsorgtem Vater und mit Julia Koschitz als Mutter, die ihr Kind manipuliert. (ab 12 Jahre)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Kommentar von Hartmut Wolters zum E-Paper "Antifeminismus auf dem Weg durch die Institutionen - Strategien und maskulistische Netzwerke"

Schwule weg, Männer weg, Kinder weg:

Warum ein Olaf Scholz niemals Bundeskanzler werden darf

 

Erstellt am 04.02.2019

Ein Nachruf von Silvia Canel

Dr. Roland Rehmet, geboren am 30. August 1966 in Sydney, Australien. Väteraktivist, Blauer Weihnachtsmann und Mitglied der FDP.

Erstellt: 02. September 2017

Berlin/ Köln. Parteien sind für Männer nicht wählbar, so lautet eine Pressemitteilung der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter.

Die Mutter versorgt die Kinder, der Erzeuger zahlt. Oder nicht? Väter, die sich ein gleichberechtigteres Familienmodell wünschen, sind enttäuscht von Grünen und SPD – und setzen bei der Wahl auf die Liberalen.
Von Heike Klovert
18.09.2021, 12.15 Uhr

Link zum Spiegel-Artikel

Erst mal nichts besonderes. Frauen sind total benachteiligt, wir brauchen mehr Gleichstellung, bla bla.

Dann habe ich mir die im Artikel erwähnte Studie des Weltwirtschaftsforums [WEF] angesehen.

Sexueller Missbrauch wird symptomatisch mit dem männlichen Geschlecht verknüpft. Kindesmissbrauch durch Frauen wird verharmlost – beinahe entschuldigt – sagt die Psychologin Safiye Tozdan im RND-Interview.

Safiye Tozdan ist Psychologin am Institut für Sexualforschung und forensische Psychiatrie der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Sie sieht eine „Verleugnungskultur“ rund um Täterinnen.

„Zum einen scheint der Mythos, dass Frauen Kinder sexuell nicht missbrauchen können, weil sie keinen Penis haben, sehr hartnäckig zu sein“, sagt Safiye Tozdan im RND-Interview.

Frau Tozdan, Sie beschäftigen sich seit sieben Jahren mit dem Thema Missbrauch an Kindern. Seit wann spielen Frauen als Täter eine Rolle?

Sie waren lange Zeit überhaupt kein Thema in der Forschung. Während es hinsichtlich männlicher Täter schon seit den Sechzigerjahren systematische, empirische Forschung gibt, gab es zu weiblichen Tätern erst vor knapp zehn Jahren erste vergleichbare Forschungsbemühungen.

Seit etwa fünf Jahren lässt sich ein deutlicher Anstieg an wissenschaftlichen Publikationen erkennen. Was die Forschung in diesem Bereich allerdings behindert: Frauen, die Kinder sexuell missbrauchen, werden gesellschaftlich kaum als Täterinnen wahrgenommen.

Woran liegt das?

Zum einen scheint der Mythos, dass Frauen Kinder sexuell nicht missbrauchen können, weil sie keinen Penis haben, sehr hartnäckig zu sein. Zum anderen ist sexueller Kindesmissbrauch durch Frauen ein gesellschaftliches Tabu, das noch überwunden werden muss. Unter Forschern ist die Rede von einer „Verleugnungskultur“ gegenüber Frauen, die Kinder missbrauchen. Unsere Gesellschaft beginnt erst jetzt, sich damit auseinanderzusetzen, die mediale Berichterstattung beispielsweise greift das Thema vermehrt auf.

Welche Folgen hat das Schweigen?

Diese Verleugnungskultur hat zur Folge, dass Frauen als Täterinnen nicht sichtbar werden: Sie tauchen nicht in offiziellen Kriminalstatistiken auf, weil sie nicht angezeigt werden, und wir erreichen sie nicht mit Präventionsprogrammen für Menschen mit pädophilen Neigungen.

Menschen, die Angst davor haben, zum Täter zu werden, können sich anonym an uns wenden und sich in Behandlung begeben. Es melden sich fast ausschließlich Männer. Es gab nur vereinzelt Kontaktaufnahmen von Frauen, zum Beispiel per E-Mail. Bis zum persönlichen Gespräch oder einer Therapie kam es aber nicht. Auch auf anonymisierte Umfragen in entsprechenden Foren im Internet haben bisher nur Männer reagiert.

Aber Sie glauben, das Verhältnis entspricht nicht der Realität?

Ja, Dunkelfeldstudien, in denen Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs befragt werden, zeichnen ein ganz anderes Bild. Wir gehen davon aus, dass der Anteil weiblicher Täter bei sexuellem Kindesmissbrauch bei etwa 20 bis 30 Prozent liegt. Vielleicht sogar höher, das können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht ganz genau sagen. In offiziellen Statistiken allerdings finden Sie Prävalenzen von ein bis zwei Prozent für weibliche Täter.

„Sexueller Kindesmissbrauch ist eine Straftat – Pädophilie nicht“

Es gibt also pädophile Frauen?

Zunächst einmal ist es wichtig zwischen sexuellem Kindesmissbrauch und Pädophilie zu unterscheiden. Denn viele Menschen denken fälschlicherweise, dass beides gleichzusetzen ist. Sexueller Kindesmissbrauch ist eine Straftat – Pädophilie nicht. Ich bin davon überzeugt, dass es Frauen gibt, die eine pädophile Neigung haben. Es gibt Berichte von betroffenen Frauen und Beispiele in der Literatur, die eindeutig zeigen, dass eine sexuelle Erregbarkeit durch Kinder besteht. Sie haben sexuelle Fantasien über Kinder und initiieren Situationen, um den Kindern körperlich näher zu kommen, zum Beispiel übers Kuscheln oder Kitzeln. Diese Schilderungen sind vergleichbar mit denen, die wir von pädophilen Männern kennen.

Erkennen es die betroffenen Frauen denn selbst?

Darüber können wir nur Vermutungen anstellen. Durch die Tendenz unserer Gesellschaft, Frauen als Täterinnen sexuellen Kindesmissbrauchs zu verleugnen, ist die Annahme verbreitet, dass es pädophile Frauen nicht gibt. Wahrscheinlich wissen viele betroffene Frauen nicht, wie sie ihre Neigungen und/oder ihr Verhalten einordnen sollen. Menschen können Dinge nur dann erkennen, wenn sie denkbar, also vorstellbar sind.

Missbrauch durch Frauen „wird bagatellisiert“

Wird Missbrauch durch eine Frau anders wahrgenommen?

Ja, denn es werden sehr schnell Erklärungen, ja fast schon Entschuldigungen für den Missbrauch herangezogen, zum Beispiel dass die Täterin selbst missbraucht wurde als Kind oder dass sie starke psychische Probleme hatte. Der Missbrauch wird dadurch bagatellisiert. Das passiert beispielsweise bei Lehrerinnen, die ihren Schüler oder ihre Schülerin verführen. Ich bin sogar bei Recherchearbeiten auf eine amerikanische Website gestoßen, auf der die Top Ten der attraktivsten Sexualstraftäterinnen geführt wurde. Der Schaden, unter dem die Opfer von Frauen leiden, ist mindestens genauso tief greifend wie im Falle männlicher Täter. Es muss ein Umdenken stattfinden, um den Opfern gerecht zu werden.

Neigen Menschen eher zu solchen Taten, wenn sie selbst Opfer waren?

Nicht jeder, der sexuell missbraucht wurde, wird später zum Täter, und nicht jeder Täter ist selbst missbraucht worden. Aber es gibt in einigen Fällen Zusammenhänge. Für diesen Opfer-Täter-Kreislauf gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Aus psychodynamischer Sicht etwa geht man davon aus, dass die Opfer den Täter während des Missbrauchs nicht als Täter wahrnehmen, sondern emotional an ihn gebunden sind und sich mit ihm und seinen Bedürfnissen identifizieren.

Dies ist eine unbewusste Überlebensstrategie der Opfer. Als Erwachsene versuchen die Opfer dann das Gefühl von Kontrolle und Macht zurückzuerlangen, indem sie andere, meist Schwächere, sexuell missbrauchen. In solchen Fällen wird der eigene Missbrauch meist lange nicht anerkannt und bis ins Erwachsenenalter verleugnet. Deswegen ist es so wichtig, sexuellen Missbrauch zeitnah aufzuklären – durch Eltern, Lehrer oder Kinderärzte. Auch sie müssen sich klar machen, dass der Täter im Falle von sexuellem Kindesmissbrauch auch eine Frau sein kann.

Von Julia Rathcke/RND

 

Trennungsväter e.V. möchte seine Anregungen zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland beitragen. Der nun vorgelegte Vorschlagskatalog soll nicht zuletzt zur Herstellung der Rechtsstaatlichkeit beisteuern. Eine Besserung der Kinder- und Jugendhilfe kann nicht lediglich durch Änderungen des SGB VIII und Besserungen der Arbeitsweise der Jugendämter erreicht werden. Vielmehr müssen alle beteiligten Professionen und angewendeten Rechtsbereiche als Ganzes betrachtet und reformiert werden.

Die Süddeutsche berichtet über die Ergebnisse der Shellstudie und widerlegt die Platitüde von Sozialarbeitern, es sei normal, dass Kinder mit zunehmendem Alter das Interesse an ihren Eltern verlieren. 92% der befragten Heranwachsenden kommen mit ihren Eltern klar oder kommen bestens mit ihnen aus. Damit verbleibt für die Sozialarbeiterideologie ein kümmerlicher Rest von 8%, so dass die These widerlegt ist. Der Grund liegt darin, dass Sozialarbeiter NICHT in der Lage sind, funktionale Familiensysteme zu beraten, zu unterstützen oder zumindest zu verstehen. Sie sind für dysfunktionale Familiensysteme ausgebildet.