1000 Briefe - 1000 Euro

Väter bitten um großzügige Spende - 80ct frankierte Fensterumschläge

Briefumschläge mit Fenster, 80ct Briefmarken, A4 Papier, Geld und ehrenamtliche Mitarbeit

Die Väterbewegung Köln (Freistellungsbescheid vom 15.05.2019, Finanzamt Viersen, Steuernummer 102/5862/252) unterstützt alles, was dazu dient, das Väterbild in der Gesellschaft aufzuwerten. Unser vorrangiges Ziel ist es, dem Vaterbild in Gesellschaft, Politik und Medien zu Wertschätzung zu verhelfen und Vätern Zugang zu niederschwelligen Angeboten zu verschaffen. Wir müssen unbescholtene Väter integrieren. Väter müssen über alles, was ihre Kinder angeht, stets informiert sein. Vorbehalten, Vorurteilen, Klischeedenken und Ideologien erteilen wir eine klare Absage. Wir sind stolzer Papa – stolz auf Papa – stolz auf den Papa meiner Kinder. Getrennt gemeinsam erziehen – Allen Kindern beide Eltern!

Im Rahmen unserer Arbeit möchsten wir an 700 Kitas und 300 Grundschulen in Köln appellieren, selber aktiv zu werden, um Väter zunehmend in den Alltag der Kinder einzubeziehen. Zu diesem Zweck haben wir folgenden Brief formuliert:

Sehr geehrte Schulleitung,
sehr geehrte Kindergartenleitung,
liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

der Sommer neigt sich dem Ende zu und bald beginnt die Zeit, in der auch Sie sich und Ihre Kinder auf das Martinsfest und die Weihnachtszeit vorbereiten. In vielen Regionen werden Laternen für den Martinszug gebastelt und überall Weihnachtslieder einstudiert oder das Krippenspiel aufgeführt. Sicher bereiten auch Sie entsprechende Veranstaltungen zum anstehenden Jahresende vor. Es kommt die klassische Zeit, in der der Wert der Familie besonders hervorgehoben wird. Zu den meisten Aktivitäten sind die Eltern zur Mitwirkung oder als Gäste eingeladen. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass es viele Elternteile gibt die von vielen dieser Aktionen nichts mitbekommen, weil sie von der Einladung nichts erfahren. Dies betrifft insbesondere Väter, die nicht mit ihren Kindern zusammen leben.

Wir, die Unterzeichnenden, sind Teil eines Netzwerks aus Vereinen und Gruppierungen, die sich unter anderem den authentischen Gefühlen und Bedürfnissen von Vätern widmen. Väter sind zumeist nicht desinteressiert am Kindergarten- und Schulleben ihrer Kinder, sondern oft uninformiert und nicht selten ausgegrenzt.

Das Grundbedürfnis Ihrer Kinder ist es, von beiden Elternteilen gleichermaßen wahrgenommen und erlebt zu werden. Dies kann gerade bei Veranstaltungen wie den anstehenden auch von Ihnen gefördert werden. Deswegen möchten wir appellieren, in diesem Jahr explizit die Väter zur Teilnahme einzuladen und sich bei Bedarf frühzeitig darum zu bemühen, Kontaktdaten möglichst vieler Väter zu erheben oder zu aktualisieren. Ziel der Aktion sollte sein, dass Einladungen und Informationen aus Ihrem Kindergarten bzw. Ihrer Schule tatsächlich bei den Vätern ankommen.

Wir laden Sie ein, Ihren Kindern eine freudige Zeit zu bereiten, ganz im Sinne der familiären Werte, die an Weihnachten besonders in den Vordergrund rücken – unter kindzentrierter Einbeziehung von Mama und Papa.

Gerne beraten und unterstützen wir Sie bei dem Vorhaben und stehen auch für sonstige Fragen persönlich zur Verfügung.

Mit kinderfreundlichen Grüßen,

Diesen Brief möchten wir nun mit unseren Flyer ausdrucken (Papier- und Tonerkosten), falten (ehrenamtlich), eintüten (Kosten für Briefumschläge), frankieren (Portokosten) und versenden. Wenn wir 1000 Briefe verschicken, werden wir einige Rückläufer bekommen, die Interesse an unserer Arbeit bekunden. Diese potentiellen Zuspruch möchten wir bedienen und ausbauen.

Senden Sie bitte frankierte Fensterumschläge an

Hartmut Wolters
Frielinghausener Str. 37
51491 Overath

oder überweisen Sie Ihre großzügige Geldspende an unser Treuhandkonto

Alexander Alexandrov Mantchev
IBAN BG13 STSA 9300 0025 7269 72
BIC STSABGSFXXX

Gemäß Freistellungsbescheid vom 15.05.2019, Finanzamt Viersen, Steuernummer 102/5862/2521 sind wir berechtigt, Zuwendungsbestätigungen im Sinne des § 50 I EStDV auszustellen.

 

Halten wir mal eins fest, Väter vermissen ihre Kinder. Das zeigt mir der Beratungsalltag seit sechs Jahren. Während eine Mutter nach einer Trennung in allen Bereichen des kindlichen Lebens völlig selbstverständlich ein und aus geht, muss der Vater mit Blockaden auf allen Ebenen rechnen. Wer das nicht erlebt hat, kann es nicht nachvollziehen.

Da war zuletzt der Vater, der seinen Sohn beim Fußballspielen anfeuern wollte. Natürlich wusste er, wann sein Kind spielt und er war auch rechtzeitig vor Spielbeginn da. Natürlich wusste er auch, dass die Kinder bei ihrem Team sind und keine Zeit für sentimentale Begegnungen mit ihrem Papa oder ihrer Mama haben. Darum geht es ja auch nicht, der Papa will seinen Sohn anfeuern und sehen, wie er spielt. Das Interesse an ihren Kindern teilen alle auf dem Platz. In der Jugend kommen noch keine Fans. Es sind die Eltern die die Zuschauer ausmachen.

Oder letztes Jahr im Herbst, der Vater, der zum Laternebasteln in den Kindergarten kam. Klar wollte er mitmachen und mit basteln. Es wird ja auch immer wieder dazu aufgerufen, dass die Eltern möglichst zahlreich erscheinen sollen. Man hört auch überall, dass kaum Väter mitmachen.